
Rechtsaußen
RWG-2

Rechtsaußen
RWG-2
Sucht auf der rechten Außenbahn das Eins-gegen-eins — und schüttelt den Gegenspieler von dort ab. Erst wird der Gegner angelockt, dann ausgespielt; kommen zwei, geht es durch die Lücke dazwischen.Außen und innen sind aus derselben Körperhaltung möglich, deshalb kann sich der Gegenspieler bis zuletzt auf nichts festlegen. Nach dem Durchbruch stehen Hereingabe und Schuss gleichermaßen bereit.Die Defensivlast ist klein gehalten, doch das Umschalten direkt nach dem Ballverlust kommt schnell. Der Typ, der das Spiel über die Zahl seiner Duelle bewegt.Auch eingekreist bricht keine Hektik aus — der Erste ist ausgespielt, bevor der Zweite ankommt.Weil die Dribblings so zahlreich sind, fehlt der gegnerischen Seite dauerhaft ein Mann an anderer Stelle.
Dribbling 88 und Tempo 88 stehen gleichauf, Ballkontrolle 82 trägt darunter. Tempo und Technik sind beide hoch — die Art des Ausspielens bleibt frei wählbar.
Du liebst den Wettkampf, und im direkten Duell wirst du erst richtig ruhig. Verglichen zu werden stört dich nicht — genau dort rufst du deine Leistung ab.
Dein Selbstvertrauen wirkt natürlich; es ist eine Zuversicht, die niemanden vor den Kopf stößt. Übernimmst du eine Aufgabe, sagst du klar, dass du sie kannst. Weil du dort stark bist, wo es um Sieg und Niederlage geht, wächst du in Umgebungen mit Wettbewerb am schnellsten.
Dafür sitzt der Frust nach Fehlschlägen tief — aber nie lange. Du denkst ausschließlich daran, es beim nächsten Mal zurückzuholen, und kommst so unterm Strich immer weiter. Je tiefer das Tal, desto steiler der Weg hinaus — bei der nächsten Gelegenheit wirkst du wie ausgewechselt.
Hinter dem selbstbewussten Auftreten steckt akribische Vorbereitung: Du gehst erst ins Duell, wenn die Form zum Gewinnen steht. Niederlagen schiebst du nie auf andere — entsprechend groß ist das Vertrauen in dich. Dass du Enttäuschung direkt in die nächste Trainingseinheit übersetzen kannst, ist auf lange Sicht deine größte Stärke. Und weil du an Siegtagen wie an Niederlagentagen zur selben Zeit beim Üben erscheinst, ziehst du dein Umfeld ganz von selbst mit.